Die geschichte

1596 wurde ein lieblicher Talkessel am Fuße sanfter Hügel – im Südosten die letzten Ausläufer der Seealpen, im Nordosten die ersten Erhebungen der zauberhaften „Terre di Langa“ – zum Mittelpunkt der Marienwallfahrten für Gläubige aus weiten Teilen Europas.
Dieser gewaltige Zustrom von Gläubigen entging weder dem Bischof von Mondovì noch dem Hause Savoyen, welches eine sorgfältige, städtebauliche Erschließung anordnete, um sowohl dem eigenen Ruhm neuen Glanz hinzuzufügen als auch dem unausweichlichen Bedürfnis nach Unterkünften gerecht zu werden.
So wurde der Grundstein für dieses architektonisch-städtebauliche Juwel gelegt, welches aus der Basilika, dem Kloster und dem Kirchplatz mit seinen Gärten und Springbrunnen besteht und von dem Kolonnaden-Palast begrenzt wird. Dieser bildet fünf Seiten eines immaginären, unregelmäßigen Achtecks, welches den Platz und die heiligen Gebäude umschließt und so eine Atmosphäre des Respekts schafft, die sowohl die mythische Konzentration der Gläubigen als auch das kulturelle Interesse der Touristen fördert.